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ME/CFS and related chronic complex diseases

OMF’s Bemühungen zur Entwicklung von Diagnose- und Medikamenten-Screening-Technologien für ME/CFS

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An diesem #OMFScienceWednesday setzen wir unsere Serie über die vom OMF weltweit finanzierten Forschungsprojekte, im Hinblick auf die Bemühungen für die Entwicklung von Diagnose- und Medikamenten-Screening-Technologien für ME/CFS fort. Dieses Projekt läuft am ME/CFS Sonderforschungsbereich in Stanford unter der Leitung von Dr. Ron Davis. Wir sind zuversichtlich, dass die von seinem Team entwickelten Technologien die Diagnose von ME/CFS schneller, einfacher und billiger machen und einen neuen Weg zur Entdeckung von möglichen Medikamenten eröffnen werden.

Da es für ME/CFS  keine Labordiagnostik gibt, ist die Diagnose der Krankheit für die Patienten ein sehr langwieriger und kostspieliger Prozess. Das schadet nicht nur der Patientenversorgung, sondern erschwert auch die Forschung. Das Team von Dr. Davis hat kostengünstige Methoden entwickelt, mit denen die zellulären und molekularen Eigenschaften von Blutproben untersucht werden können.

(Lesen Sie unseren vorherigen Artikel darüber, warum eine Blut basierte Diagnostik für ME/CFS besonders wertvoll ist.)

Bislang haben zwei ihrer Verfahren – der Nanonadel-Biosensor und die Magnetschwebeplattform – vielversprechende Ergebnisse erzielt, wenn es darum geht, ME/CFS-Blutproben von gesunden Kontrollblutproben zu unterscheiden, während sie unter Salzstress (Natriumchlorid) stehen.

Das Projekt baut auf diesen Erkenntnissen wie folgt auf:

1. Validierung des diagnostischen Potenzials der Technologie in einer größeren Patientengruppe. Bis jetzt hat das Team ~10 Patienten und ~10 gesunde Kontrollen getestet – als nächstes werden sie diese Zahl mindestens verdreifachen. Diese Validierung wird auch zeigen, ob es möglich ist, verschiedene Untergruppen / Schweregrade anhand von Blutproben zu unterscheiden.

2. Anpassung an die Medikamenten-Screening-Technologie. Sobald die Methode für diagnostische Zwecke validiert ist, wird das Team prüfen, ob die Zugabe von Medikamenten zu den Patientenproben dazu führen kann, dass sie sich wie gesunde Proben verhalten. Durch die Skalierung der Technologie, mit der viele Medikamente gleichzeitig getestet werden können, darunter auch einige, die bereits von der FDA zugelassen sind, zielen sie darauf ab, neue Behandlungsmöglichkeiten für ME/CFS zu identifizieren, die in zukünftigen klinischen Studien eingesetzt werden könnten.

Lesen Sie mehr über Dr. Davis’ Arbeit an der Entwicklung von Diagnose-Methoden für ME/CFS in diesem kürzlich erschienenen Nature News Artikel, der viele der jüngsten Bemühungen auf diesem Gebiet dokumentiert:
https://www.nature.com/articles/d41586-017-08965-0

Vielen Dank an Clara für die Übersetzung!

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