Driving research of Myalgic Encephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrome (ME / CFS),
Post Treatment Lyme Disease Syndrome (PTLDS), Fibromyalgia and Post COVID .

Von der OMF finanzierte Entwicklung diagnostischer Technologien

Am heutigen #OMFScienceWednesday  (OMF Wissenschafts- Mittwoch) möchten wir über die Arbeit von Dr. Ron Davis und seinem Team an der Stanford Universität berichten. Dabei geht es um die Entwicklung zweier Technologien, welche das Blut von ME / CFS Patienten und gesunden Probanden unterscheiden können.

  • Nanonadel: An 10 Patienten und 10 Kontrollpersonen wurde die Nanonadel angewendet. Hierbei handelt es sich um ein nanofabriziertes Gerät, das verwendet wird, um das Blut einem Wechselstromwiderstand auszusetzen. Sowohl CFS Blutzellen als auch gesunde weise Blutzellen wurden in ihrem eigenen Plasma mittels Salz unter Druck gesetzt. Dabei nahm der Wechselstromwiderstand nur bei CFS Zellen zu, während die gesunden Zellen kein Signal zeigten. Damit konnten Patienten von Kontrollpersonen eindeutig und in jedem einzelnen Fall unterschieden werden. Wurde das Plasma getauscht, indem gesunde Zellen in das Plasma von CFS Patienten gegeben wurde und CFS Zellen in gesundes Plasma, so lässt sich feststellen, dass der Anstieg des Wechselstromwiderstandes in Zusammenhang mit dem Plasma steht (Es erfolgte nur ein Anstieg bei CFS Patienten). Dies führt zur Annahme, dass sich etwas im Plasma / Serum befindet, das diesen Effekt hervorruft. Diese Erkenntnisse hat das Nature Magazin aufgegriffen und in diesem Zusammenhang von vielversprechender neuer ME / CFS Forschung berichtet. Einige kleine Moleküle wurden mit dieser Technologie ebenfalls getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Technologie auch zum Medikamentenscreening verwendet werden kann. Klicken Sie hier um mehr darüber zu erfahren, warum ein diagnostischer Test ein game-changer wäre.

 

  • Magnetisches Schwebesystem: Dieses Gerät benutzt Ferrofluid (eine Flüssigkeit, die auf magnetische Feldern reagiert, ohne zu verfestigen) in einem gläsernen Kapillargefäß. Dieses Kapillargefäß ist von Magneten umgeben. Dabei entsteht ein Dichtegefälle und die Zellen formieren sich auf Ihre entsprechende Dichte in den Kapillaren. Ihre Position wird dabei von einer Smartphone-Kamera aufgenommen. Es konnte gezeigt werden, dass weise Blutzellen von CFS Patienten eine geringere Dichte haben als die von gesunden Personen. Ein Patient wurde über mehrere Monate beobachtet, dabei zeigte sich durchgehend eine geringe Dichte. Darüber hinaus konnte eine Korrelation zwischen der Dichte der Zellen und dem Schweregrad der Symptome festgestellt werden. Dies könnte zu einem sehr günstigen diagnostischen Test führen, weitere Patienten werden im Verlauf des Jahres getestet.

Im nächsten Schritt werden die zur Verfügung stehenden diagnostischen Tools an den Patienten angewendet, was es uns ermöglicht, deren Effektivität zu vergleichen und festzulegen welche Kombination letztlich für eine sinnvolle Diagnostik herangezogen werden kann.

Lernen Sie mehr: http://bit.ly/2zMSBLg   https://go.nature.com/2IMDw4c.

Wir danken Philipp für diese Übersetzung.

 

 

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