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ME/CFS and related chronic complex diseases

Meet Julie Wilhelmy, ME/CFS Collaborative Research Center at Stanford Team Member

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An diesem #OMFScienceWednesday (OMF Wissenschafts-Mittwoch) wollen wir Ihnen eine sehr talentierte, engagierte Forscherin vorstellen, deren Arbeit Dank Ihre großzügige Unterstützung von OMF finanziert werden kann.  Wir luden Teammitglied Julie Wilhelmy vom ME/CFS Kollaborationsforschungszentrum an der Stanford Universität ein, ihren Hintergrund und ihre Rolle am Stanford Genome Technologie Zentrum mit uns zu teilen. Julie schrieb:

Julie Wilhelmy, SGTC

„Als eine kürzliche Absolventin der Washington Universität in St. Louis, begann ich 1999 an der Stanford Universität mit Ron Davis an der DNA Sequenzierung für das menschliche Genome Projekt  zu arbeiten. Nach der Fertigstellung 2003 trat ich dem Inflammations- und Wirtsimmunantwort auf Verletzungen Programm bei (http://www.gluegrant.org/), wobei ich die Effekte der schweren systemischen Inflammation bei Traumapatienten untersuchte, indem ich die Genexpressions-Level verschiedener Immunzelltypen zu verschiedenen Zeiten nach der Verletzung gemessen habe.

Durch die Zusammenarbeit mit Mark Davis beschloss unsere  Gruppe sich auf menschliche Leukozyten Antigen Analyse (HLA) zu fokussieren. Da diese Region des Genoms sehr wechselhaft ist und die Produkte dieser Gene ein großer Faktor der menschlichen Antwort auf Infektion und Autoimmunität ist, wurde es deutlich, dass es sehr wertvoll wäre, diese Information von Patienten mit immunologisch-verwandten Krankheiten zu erhalten, daher entwickelten wir eine Methode mit hoher Verarbeitungsmenge zur Bestimmung der Sequenzen dieser Gene in vielen Individuen (http://www.pnas.org/content/109/22/8676). 2012 verließ ich die Stanford Universität um in der Industrie zu arbeiten. Ich half die Firma Cellular Research Inc. (Zelluläre Forschungs-GmbH) zu gründen, die sich auf die Studie spezialisiert, Moleküle für Genexpression zu zählen.

2016 kehrte ich an die Stanford Universität zurück, um an der SIPS Studie für ME/CFS zu arbeiten. Diese generiert Daten um Genexpressionsmuster von schwer kranken Patienten zu analysieren. Ich trat auch dem Labor von Mark Davis für Immunologie bei, um eine hohe Verarbeitungsmengen-Pipeline für die Analyse der T-Zellen Rezeptoren und Genexpression der Einzeller in seinem Labor zur Erforschung verschiedene Krankheiten einzurichten. Durch das Auftauchen zunehmender Mengen an Beweisen zu einer Verbindung zwischen ME/CFS und Immunologie, haben wir beschlossen diese Pipeline auch zu benutzen, um T-Zellen Rezeptoren von CFS/ME Patienten zu erforschen. Obendrein planen wir auch HLA Sequenzen von diesen Patienten zu sammeln und einzuarbeiten, um einen sehr umfangreichen Anblick der Immunantwort von CFS/ME Patienten zu erlangen.

Ich bin auch in verschiedenen anderen Projekten innerhalb unserer ME/CFS Gruppe involviert, einschließlich des Stoffwechsel-Fallen Projekts von Robert Phair,  und der roten Blutkörperchen Arbeit mit Mohsen Nemat-Gorgani und Amit Saha. Ich arbeite auch mit Layla Cervantes um den Energie-Stoffwechsel der Immunzellen von ME/CFS Patienten mit dem Seehorse  „Seepferdchen“ Instrument zu erforschen. Wir beiden helfen auch die Nanonadle Plattform mit Rahim Esfandyarpour  und Alex Kashi aufzustellen, indem wir von ME/CFS Patienten und von Gesunden Zellen zur Verfügung stellen, für standardisierte  Durchläufe der Instrumente, sowie weitere Experimente um zusätzlich unsere Funde der vermehrten Impedanz nach Salz-Stress in ME/CFS Zellen zu verdeutlichen.

Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, um allen Patienten, die Blut für unsere Untersuchungen in unserem Labor gespendet haben zu danken, damit wir die Unterschiede zwischen unseren Patienten und Gesunden durch unsere Methoden untersuchen können.  Manche haben schon mehrere Male gespendet, damit wir unsere Instrumente entwickeln können, um mit diesen den Mechanismus hinter ME/CFS zu finden.  Dies ist eine unbezahlbare Ressource, welche uns erlaubt hat, schneller Fortschritte zu machen und wir schätzen die Unterstützung den wir von der Patientengemeinschaft erhalten sehr.

Ich hatte noch nie die Chance so eng mit den Leuten zusammenzuarbeiten, die ich studiere und die von dieser Krankheit betroffen sind. Es ist ein aufschlussreiche Erfahrung, die ich nie vergessen werde, hinzu kommen die viele Freundschaften, die ich in den letzten 2 Jahren schließen konnte. Nochmals danke!“

Danke Julie für deinen Einsatz und dafür uns zu Erlauben einen Blick hinter die Kulissen zu werfen!

Dieser Artikel ist auch auf der Webseite verfügbar: http://bit.ly/2OhTEdV

OMF dankt Elisabeth Kerner für diese Übersetzung.